Dieses Jahr kocht Conni zum ersten Mal in ihrem Leben in der Weihnachtszeit ein russisches Gericht - zusammen mit Frau Sandulescu. Die Nachbarin hat das Rezept von einer ehemaligen Kollegin aus Russland, mit der sie einmal auf einer Operntournee war. In Polen und Russland essen die Menschen die Kutja als ersten Gang des klassischen zwölfgängigen Weihnachtsmenüs. Lass dir am besten beim Kochen von einem Erwachsenen helfen, das es eine ganze Weile dauert. Du musst den Buchweizen schon am Tag vor dem Kochen einweichen.
Wasche den Buchweizen in kaltem Wasser und weiche ihn über Nacht in drei bis vier Litern Wasser ein.
Am nächsten Tag kochst Du ihn mit dem Wasser auf und lässt ihn bei kleiner Hitze vier bis fünf Stunden ziehen. Dabei musst Du immer mal wieder umrühren, damit der Buchweizen nicht anbrennt. Die Masse ist fertig, wenn die Kerne aufgequollen und die Flüssigkeit eingedickt ist.
Während der Buchweizen auf dem Herd zieht, mahlst Du den Mohn, gibst ihn in einen Topf, gießt ihn mit kochendem Wasser auf und lässt ihn zehn bis fünfzehn Minuten sieden. Anschließend gießt Du ihn durch ein Sieb ab und vermischt ihn mit dem Zucker.
Wenn der Buchweizen fertig ist, lässt Du ihn etwas abkühlen und verrührst ihn dann mit den gemahlenen Nüssen, den Rosinen und der Milch.
Zuletzt mischt Du die Mohmmasse darunter und stellst den Brei kalt.
Aber Conni hat noch viel mehr tolle Rezepte für die Weihnachtszeit. Probier doch mal ein paar von ihnen aus!
Bratäpfel Heiße Gewürzmilch Knusprige Mandelsplitter
- 2 Tassen Buchweizen
- 3 bis 4 Liter Wasser
- 1 Tasse Mohnsamen
- 150 Gramm Zucker
- 150 Gramm Honig
- 50 gemahlene Nüsse
- 50 Gramm Rosinen
- 120 Milliliter Milch