Wenn es draußen so richtig feucht und kalt ist und der Wind einem den Regen ins Gesicht und gegen die Beine weht, gibt es für Conni nichts Schöneres, als ins Warme zu kommen und schon im Flur den Duft von Bratäpfeln zu riechen.
Dann zieht Conni ganz schnell die nassen Sachen aus, hängt sie zum Trocknen auf, schlüpft in ihre warmen Hausschuhe und läuft in die Küche, wo die Bratäpfel im Ofen zischen. Damit Du auch so duftende Bratäpfel machen kannst, hat Connis Mutter das Rezept aufgeschrieben.
Heize den Backofen auf 180 Grad vor. Wasche die Äpfel, trockne sie ab und stich mit dem Apfelausstecher das Kerngehäuse heraus. Dabei lässt Du Dir am besten von einem Erwachsenen helfen, denn manchmal braucht man ganz schön viel Kraft dazu. Fette eine Auflaufform mit Butter ein und stell die Äpfel hinein. Am besten passt eine Form, die nicht viel größer ist als die vier Äpfel. Nun kannst Du die Äpfel ganz nach Deinem Geschmack füllen. Du kannst zum Beispiel eine Nuss-Rosinenmischung hineingeben, einen Klacks Marmelade oder Honig darüber fließen lassen und ein kleines Stückchen Butter oben auf die Apfelöffnungen setzen. Du kannst sie aber auch mit Marzipan füllen oder ungefüllt lassen und nur das Butterstückchen oben auf die Äpfel setzen. Schiebe die Äpfel 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen.
Die Vanillesoße kochst Du mit der Milch und dem Zucker genauso, wie es hinten auf der Packung steht. Du kannst sie auch schon kochen, bevor du die Äpfel machst, und dann kalt über die heißen Bratäpfel gießen.
Die Äpfel müssen platzen, vorher sind sie nicht weich und schaumig genug. Wenn sie anfangen zu platzen, bittest Du einen Erwachsenen, mit Dir zusammen einmal einen Apfel anzupieken, um zu sehen, wie weich er ist.
Wenn der Apfel schön braun und knusprig aussieht und so weich ist, wie Du ihn Dir wünschst, ist er fertig.
Bitte einen Erwachsenen, die heiße Auflaufform aus dem Ofen zu holen, und lass die Äpfel ein paar Minuten abkühlen, bevor Du sie auf Teller füllst und mit der Vanillesoße servierst.
Nun musst Du nur noch auf einen richtig ungemütlichen und nassen Novembertag warten. Obwohl die Äpfel natürlich auch schmecken, wenn die Sonne scheint. Aber dann ist das Gefühl beim Essen ein ganz anderes.
- 4 möglichst gleich große Äpfel, am besten von der Sorte Boskop
- Butter
- gehackte Mandeln oder Nüsse, Rosinen, Marmelade, Honig oder Marzipanrohmasse zum Füllen
- 1/2 Liter Milch
- 1 Päckchen Vanillesoße zum Kochen
- Zucker
Außerdem brauchst Du:
- einen Apfelausstecher